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TuS Koblenz

Die Turn- und Spielvereinigung Koblenz 1911 e.V. ist ein reiner Fußballverein. Ursprünglich geht der Verein auf die TuS Neuendorf zurück. Die Herrenmannschaft kann einige Spielzeiten im Profifußball vorweisen, doch im Grunde handelt es sich um einer Amateurmannschaft, die derzeit in der Regionalliga Südwest spielt.

Die Geschichte der TuS: Von den Anfängen

Die Jahreszahl 1911 im Vereinsnamen ist missverständlich, denn die 1934 gegründete TuS Neuendorf, aus der der jetzige Verein hervorgegangen ist, kam durch eine Fusion der Neuendorfer Vereine TV 1864, FV 1911, DJK und dem Arbeitersportverein Neuendorf zustande. Der FV 1911, auf den sich die TuS Koblenz in ihrer Geschichte beruft, wurde 1919 unter dem Namen FV 1911 Neuendorf als Nachfolgeverein der drei Neuendorfer Vereine FC Deutschland (1917 aufgelöst), FC Concordia 1910 und FC Alemannia 1912 (beide 1914 aufgelöst) gegründet. Eine nicht ganz einfache Sachlage – allerdings spielt das für den heute bestehenden Verein kaum noch eine Rolle. Den heutigen Namen TuS Koblenz, trägt der Verein erst seit 1982. Kurz nach der Namensänderung spalteten sich diejenigen, die mit dem neuen Namen nicht einverstanden waren, ab und gründeten die TuS Neuendorf 1982. Dieser Verein spielt derzeit in der Kreisliga D.

Etablierung im Amateurbereich

In der Nachkriegszeit hatte Koblenz einige Erfolge zu verzeichnen. Sie gehörte lange Zeit zur Spitzengruppe der Oberliga Südwest und konnte dort dreimal die Vizemeisterschaft feiern. 1948 kam die Mannschaft bis in das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, scheiterte allerdings mit 1:5 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Auch 1950 und 1956 schaffte es das Team in die Endrunde, kam jedoch nicht mehr so weit. Drei Jahre später musste sich die Mannschaft schließlich aus der Oberliga verabschieden, kehrte 1960 aber wieder zurück. Es folgten viele Jahre in Amateurligen mit mäßigen Erfolg. In der Saison 2005/06 gelang schließlich der Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Vier Jahre 2. Liga

In die erste Saison in der 2. Liga ging es zunächst rasch aufwärts, doch in den letzten Wochen vor dem Ende der Saison hieß es nur noch: Abstiegskampf. Trainer Milan Sasic wurde entlassen und Uwe Rapolder sicherte den Klassenerhalt am 33. Spieltag. Vier Jahre konnte sich Koblenz in der zweithöchsten Spielklasse halten, doch nach einer sehr enttäuschenden Saison 2009/10 musste die Mannschaft den Gang in die 3. Liga antreten. Die folgende Saison beendete die Mannschaft zwar auf Rang elf, doch die finanzielle Situation des Vereins spitzte sich zu und so verzichtete die TuS Koblenz auf eine erneute Teilnahme an der 3. Liga und stieg somit in die Regionalliga ab. Hier versuchte sich der Verein dann neu aufzustellen. Es gab einige Umbrüche und Neustrukturierungen, doch an einen erneuten Aufstieg in den Profifußball war erst einmal nicht zu denken. Nach einer Insolvenz, einer Ausgliederung der Fußball GmbH und einem Abstieg in die Oberliga nach der Saison 2014/15 gelang der TuS Koblenz die sofortige Rückkehr in die Regionalliga Südwest. Hier beendete Koblenz in der vergangenen Saison die Spielzeit auch dem achten Tabellenplatz.

Die Erfolge der TuS Koblenz

Ein Verein, der bereits seit so vielen Jahren besteht, kann natürlich auch einige Erfolge vorweisen. Hier sind die größten aufgelistet:

  • Meister Bezirksklasse Rheingau (damals 1.Liga) 1924, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932.
  • Meister Bezirksklasse Mittelrhein: (damals 2.Liga) 1935, 1938, 1941
  • Meister Gauliga Moselland 1943, 1944
  • Meister der Oberliga Südwest 2004
  • Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar 2016
  • Rheinlandmeister 1977, 1978, 1994
  • Südwestdeutscher Pokalsieger 1954
  • Mittelrheinpokalsieger 1946
  • Rheinlandpokalsieger 1978, 1979, 2005, 2006, 2017

Das Stadion der TuS Koblenz

Ihre Heimspiele absolviert die TuS seit dem Jahr 1946 im Stadion Oberwerth, das bis 1933 noch „Amerikaner-Stadion“ hieß, von da an „Hermann-Göring-Kampfbahn“ genannt wurde und zwischenzeitlich auf den Namen „Stade de Gaulle“ trug. Mit einer Kapazität von 33.000 Zuschauern nach dem Krieg wurde es später auf eine Kapazität von derzeit 9.500 Zuschauer zurückgebaut. Vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wurden eine Rasenheizung installiert, eine neue Südtribüne mit Überdachung gebaut sowie die Stehplätze mit Betonfertigteilen befestigt. Der Zuschauerrekord liegt bei 40.000 Zuschauern – erreicht beim Oberligaspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am 16. November 1952.

Das Stadion Oberwerth derzeit nicht nutzbar

Das Stadion Oberwerth ist derzeit bis vermutlich Mitte September nicht für den Spielbetrieb nutzbar. Aus diesem Grund sucht der Verein, mit Unterstützung der Stadt Koblenz, derzeit nach einem Stadion, in dem das DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden stattfinden kann. „Die bisher angefragten Stadionbetreiber konnten uns aus unterschiedlichen Gründen keine Zusage erteilen“, so TuS-Vizepräsident Hans-Werner van Heesch: „Wir sind aber mit weiteren Stadien in Kontakt, die Verhandlungen laufen auf Hochtouren.“

Neugestaltung des Kaders für die Saison 2017/18

Die TuS hat sich zur neuen Saison von ungewöhnlich vielen Spielern getrennt, die zu einem Großteil in die Oberliga wechseln werden. Dafür verstärkte sich die Mannschaft mit einigen vielversprechenden Talenten, die dabei helfen sollen, mittelfristig den Wiederaufstieg in die 3. Liga zu forcieren. So kamen unter anderem

  • Marco Müller (Waldhof Mannheim)
  • Jan Engels (Karlsruhe U19)
  • Marco Koch (SSV Ulm)
  • Michael Schüler (1. FC Köln II)
  • Chris Keilmann (Eintracht Trier)

nach Koblenz. Es bleibt sicherlich abzuwarten, wie sich die komplett neu aufgestellte Mannschaft in der kommenden Saison anstellen wird.

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