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U21 Italien gegen Deutschland

Die deutsche U21 Mannschaft ist bei der Europameisterschaft in Polen bereits so gut wie im Halbfinale. Denn mit dem klaren 3:0 Erfolg gegen Dänemark reicht gegen Italien nun ein Unentschieden, um in die Ko-Phase zu kommen. Die Italiener hingegen müssen dieses letzte Gruppenspiel unbedingt gewinnen, denn gestern gab es eine Niederlage gegen Außenseiter Tschechien. Wir haben einen Blick auf die möglichen Aufstellungen und die Taktik der beiden Teams riskiert.

Italien: Von Tschechien abgekocht

Die italienische Mannschaft ging wohl ein wenig zu überheblich zu Werke. Nachdem die Tschechen bereits gegen Deutschland mit 0:2 verloren hatten, dachten sich die Südeuropäer wohl, dass es eine leichte Aufgabe werden würde – doch dem war nicht so. Die Favoriten agierten nicht zwingend genug und so gab es in der 23. Minute den ersten Gegentreffer von Michal Travnik. Zwar konnte Domenivo Berardi in der 70. Minute den Ausgleich erzielen, doch Marek Havlik (79.) und Michael Lüftner (85.) machten schließlich alles klar. Nun muss Italien gegen Deutschland gewinnen, um das Halbfinale sicher zu erreichen.

Die Aufstellung der Italiener

Trainer Luigi Di Biagio muss an seiner Startelf eigentlich nicht viel ändern. Er muss jedoch an der Einstellung seiner Spieler arbeiten. So, wie die Mannschaft gegen Tschechien aufgetreten ist, kann es gegen Deutschland nicht funktionieren, soviel ist klar. Wir gehen von folgender Aufstellung aus:

  • Tor: Gianluigi Donnarumma
  • Abwehr: Davide Calabria, Alex Ferrari, Daniele Rugani, Andrea Conti
  • Mittelfeld: Alberto Grassi, Danilo Cataldi, Lorenzo Pellegrini
  • Sturm: Federico Bernardeschi, Andrea Petagna, Domenico Berardi

Bei der Frage nach dem richtigen Torhüter ist Donnarumma sicherlich alternativlos. Zwar sind auch Simone Scuffet und Alessio Cragno mit dabei, doch gegen den Superstar Donnarumma, der in Italien als Nachfolger von Gianluigi Buffon bereits gefeiert wird, kommen beide nicht an. Auf der linken Abwehrseite wird Davide Calabria von AC Mailand für die nötige Stabilität sorgen. Als Innenverteidiger wird der Coach sicherlich Alex Ferrari von Hellas Verona sowie Daniele Rugani von Juventus Turin zum Einsatz bringen, beides durchaus Männer mit Erfahrung. Andrea Conti von Atalanta Bergamo wird auf der rechten Abwehrseite lauern. Im Mittelfeld, das offensiv besetzt sein wird, hängt alles von Lorenzo Pellegrini, dem Sechser, ab. Der 21-jährige, der bei US Sassuolo unter Vertrag steht, gilt als der fähigste Spielmacher des italienischen Nachwuchses. Alberto Grassi von Atalanta Bergamo und Danilo Cataldi vom FC Genua komplettieren das Mittelfeld. In der Offensive werden wir drei Spieler sehen: Federico Bernardeschi (AC Florenz), Andrea Petagna (Atalanta Bergamo) sowie Domenico Berardi (US Sassuolo). Die drei zeigten gegen Tschechien sehr gute Ansätze, wurden jedoch von ihrer eigenen Arroganz und Überheblichkeit ausgebremst. Das wird sich gegen Deutschland auf jeden Fall ändern müssen, ansonsten können die Spieler nach dem Abpfiff mit dem Packen ihrer Siebensachen beginnen.

Foto: Paolo Bona / Shutterstock.com

Die Taktik der Italiener

Die taktische Ausrichtung der Italiener wird sehr offensiv sein, denn nur mit einem Sieg haben sie noch eine Chance, das Halbfinale zu erreichen. Vor allem in der Anfangsphase werden sie, ähnlich wie gegen Tschechien, Druck machen. Da es für Di Biagio und sein Team nur noch diese eine Chance gibt, werden sie ein hohes Risiko eingehen und hinten Räume für den Gegner lassen.

Deutschland: Gegen Dänemark mehr als souverän

Die Tore fielen zwar erst in der zweiten Spielhälfte, dennoch machte die deutsche Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg einen sehr guten Eindruck. Die dänische Mannschaft hatte zwar auch ihre Momente, wirkte aber insgesamt überfordert, was sich schließlich in der 2. Halbzeit durch die drei Gegentreffer auch zeigte. Davie Selke konnte endlich sein Tor machen (53.), gerade er stand nach der schwachen Leistung gegen Tschechien in der Kritik. Marc-Oliver Kempf (73.) und Nadiem Amri (79.) erzielten ebenfalls jeweils einen Treffer. Neben Spanien gilt jetzt Deutschland als aussichtsreichster Kandidat auf dem EM-Titel.

Die Aufstellung der Deutschen

Auch Stefan Kuntz hat kaum einen Grund, an der Startelf irgendwas zu verändern. Die Mannschaft präsentierte sich als Einheit und zeigte in beiden Spielen eine solide Leistung, wobei sie sich gegen Dänemark steigern konnte. Hier die von uns favorisierte Startaufstellung:

  • Tor: Julian Pollersbeck
  • Abwehr: Yannick Gerhardt, Marc-Oliver Kempf, Niklas Stark, Jeremy Toljan
  • Mittelfeld: Mahmoud Dahoud, Max Meyer, Maximilian Arnold
  • Sturm: Serge Gnabry, Davie Selke, Mitchell Weiser

Mit Torwart Julian Pollersbeck hat Kuntz einen hervorragenden Keeper auch für die Partie gegen Italien. Der 22-jährige, der noch beim 1. FC Kaiserslautern unter Vertrag steht, ist derzeit bei einigen Bundesligisten im Visier und noch ist nicht abschließend geklärt, wohin ihn sein Weg führen wird. Die Viererkette mit Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg), Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg), Niklas Stark (HerthaBSC) und Jeremy Toljan (TSG 1899 Hoffenheim) soll gegen die offensiv sehr starken Italiener dafür sorgen, dass der Torhüter nicht allzu viel zu tun bekommt. Das Mittelfeld mit den sehr offensiven Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach), Max Meyer (FC Schalke 04) und Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) können nach vorne sehr viel tun um den Sturm um Serge Gnabry (SV Werder Bremen), Davie Selke (RB Leipzig) und Mitchell Weiser (Hertha BSC) zu unterstützen. Die drei sollen schließlich für die nötigen Tore sorgen.

Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Die Taktik der DFB-Auswahl

Sicherlich wird die deutsche Mannschaft zunächst den Italienern die Initiative überlassen. Schließlich reicht den Jungs von Stefan Kuntz ein Unentschieden, die Gegner sind also im Zugzwang. Die Deutschen werden daher auf Konter lauern in der Hoffnung, dass die Italiener sehr offensiv zu Werke gehen und hinten Lücken entstehen. Das könnte der Schlüssel zum Sieg sein.

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