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VfB Stuttgart: Mitgliederversammlung abgebrochen


Es sind keine leichten Zeiten beim VfB Stuttgart. Der Absteiger in die 2. Liga musste am letzten Sonntag seine Mitgliederversammlung abbrechen. Von einem schwarzen Tag der Vereinsgeschichte war zu lesen. Technische Schwierigkeiten sorgten dafür, dass es nicht zu der von vielen Mitgliedern geforderten Absetzung des Präsidenten Wolfgang Dietrich über ein Misstrauensvotum kam. Der trat am Folgetag zurück.

Dietrich tritt zurück

Wolfgang Dietrich war ein umstrittener Präsident. Er war aber auch einer, der sein Amt trotz des Abstiegs in die 2. Liga und trotz aller Kritik nicht niederlegen wollte. Viele Mitglieder verstanden dies nicht und das führte bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag zu Turbulenzen. Dass die Versammlung am Ende genau zu dem Zeitpunkt abgebrochen werden musste, als die Mitglieder über die Zukunft des Präsidenten abstimmen sollten, kann als Zufall gewertet werden. Präsident Dietrich wird nicht das WLAN ausgeschaltet haben. Genau dies stand den Mitgliedern für anstehende Abstimmungen aber nicht zur Verfügung. Deshalb wurde die Versammlung vom genannten Präsidenten unter Pfiffen beendet. Sie kann frühestens in drei Wochen nachgeholt werden, doch voraussichtlich wird es wegen der Sommerferien September. Dietrich ist dann kein Thema mehr, er trat am Montag zurück.

Viel Kritik an Dietrich

Es gibt viele Gründe, weshalb Wolfgang Dietrich beim VfB Stuttgart in der Kritik stand. Er hat unglückliche Aussagen in der Vergangenheit getroffen und den Verein als ernsthaften Kandidaten für die Champions League bezeichnet. Er hat einen Alleinherrscher als Sportdirektor geholt und diesen viele Millionen Euro ausgeben lassen. Die Mannschaft ist abgestiegen. Die Bilanzen sind schlecht. In der Kommunikation gab es mehrere katastrophale Vorfälle. Die abgebrochene Mitgliederversammlung passte gut ins Bild. Eigentlich ist Wolfgang Dietrich ein erfolgreicher Unternehmer. Doch der 70-jährige machte keine glückliche Figur im Verein.

Keine gute Bilanz

Für die kommende Saison in der 2. Liga ist der VfB Stuttgart natürlich der große Favorit, egal wer neuer Präsident wird. Der Klub hat den höchsten Etat und nominell die beste Mannschaft. Alles andere als der Aufstieg wäre eine Katastrophe. Wenn die aktuelle Bilanz bereits ein Minus in Millionenhöhe ausweist, wird sie dies im kommenden Jahr abermals – fraglos schlechter als aktuell. Der Verein ist allerdings gut aufgestellt in finanzieller Hinsicht und er hat finanzkräftige Sponsoren. Allerdings sind die Schlagzeilen zu oft negativ.

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