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VfL Wolfsburg: Josuha Guilavogui fällt verletzt länger aus

Josuha Guilavogui

Foto: imago/regios 24

Beim VfL Wolfsburg gab es am Nachmittag eine Hiobsbotschaft: Kapitän Josuha Guilavogui hat sich beim Bundesligaauftaktspiel gegen den FC Schalke 04, das die Wölfe mit 2:1 gewinnen konnten, eine schwere Knieverletzung zugezogen. Das teilte der Verein auf seiner Webseite mit. Jetzt soll eine Untersuchung bei einem Spezialisten klären, ob eine Operation notwendig wird, oder nicht. Der 27-jährige musste in der Halbzeitpause gegen die Königsblauen ausgewechselt werden.

„Natürlich bin ich traurig, dass ich meiner Mannschaft auf dem Platz jetzt nicht helfen kann. Aber ich schaue nur nach vorne und werde hart arbeiten, um schnellstmöglich wieder zurück zu sein“,

so der Mannschaftskapitän.

Auch die Kapitänsbinde scheint ein Problem zu sein

Wirbel gibt es aber nicht nur um den Kapitän, sondern auch um die Binde. Denn die ist in dieser Saison für alle Kapitäninnen und Kapitäne der VfL-Teams bis hinunter zur U10 in Regenbogenfarben gehalten. „Wir stehen als Verein für eine tolerante Gesellschaft“, sagte Geschäftsführer Jörg Schmadtke: „Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen. Ein starkes Zeichen des Vereins gegen Rassismus, Ausgrenzung und Homophobie. Doch offensichtlich steht nicht jeder Fan und jeder Spieler hinter dieser Idee. In den sozialen Netzwerken tauchten einige Hasskommentare auf. Und: Josip Brekalo hat einige von ihnen mit einem „like“ versehen. Darauf angesprochen meinte Brekalo erst einmal, sein Handy sei defekt und würde wahllos Beiträge mit Likes versehen. Er sagte jedoch auch: „Trotzdem muss ich aber auch sagen, dass ich nicht vollständig hinter dieser Aktion stehen kann, denn es widerspricht meiner christlichen Überzeugung. Ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen.“

Guilavogui steht hinter der Aktion

Sein Kapitän sieht das anders und sagte vor dem Spiel: „Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast – Fußball ist für alle da. Dafür steht der Regenbogen, und wir als Team stehen hinter dieser Botschaft.“

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