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Viktoria Köln

FC Viktoria Köln 1904 e.v. existiert in seiner jetzigen Form erst seit dem 22. Juni 2010, er wurde nämlich als Nachfolger des insolventen SCB Viktoria Köln gegründet. Allerdings reichen die Wurzeln bis ins Jahr 1904 zurück und der Verein sieht sich als Nachfolger in Tradition zu allen Vorgängern – und davon gab es eine ganze Menge. Es kam in den Jahren immer wieder zu Fusionen. Als Preußen Dellbrück und SC Viktoria Köln spielte der Verein in der erstklassigen Oberliga West und zwischen 1978 und 1981 schließlich in der 2. Bundesliga Nord. Danach ging aber der Anschluss an den höherklassigen Fußball verloren. Nach der Gründung des jetzt bestehenden Vereines musste die Mannschaft in der Kreisklasse D neu beginnen, hat sich aber inzwischen bis in die Regionalliga West hochgespielt und scheiterte in der Aufstiegsrunde 2016/17 an dem Aufstieg in die 3. Liga.

Die Geschichte des FC Viktoria Köln von 2010

Die Rückstufung des FC Viktoria Köln im Jahr 2010 in die Kreisklasse D war natürlich ein Nackenschlag für den Traditionsverein, der eigentlich so schnell wie möglich wieder zurück in die höheren Gefilde wollte. Und so bediente sich der Verein eines Tricks: Am 24. Februar 2011 beschloss die Mitgliederversammlung die Aufnahme der Seniorenfußballabteilung des FC Junkersdorf, die ausgegliedert war. Das diese Abteilung für die Saison 2010/11 eine Berechtigung für den Start in der NRW-Liga hatte, konnte der FC Viktoria Köln in der Saison 2011/12 in der Oberliga antreten. Es wurde eine glorreiche Saison: Der Mäzen des TSV Germania Windeck, Franz-Josef Wernze, unterstützte ab diesem Zeitpunkt den Verein und die mit zahlreichen Windecker Spielern verstärkte Mannschaft wurde Meister der NRW-Liga mit einem Punkt Vorsprung vor den Sportfreunden Siegen. Es folgte damit der Aufstieg in die Regionalliga West.

Die Erfolge in der Regionalliga

In der Regionalliga fasste die Mannschaft sofort Fuß und der Verein erreichte in den kommenden fünf Spielzeit immer bessere Platzierungen:

  • 2012/13 Regionalliga West: 6.
  • 2013/14 Regionalliga West: 4.
  • 2014/15 Regionalliga West: 3.
  • 2015/16 Regionalliga West: 3.
  • 2016/17 Regionalliga West: 1.

Das Heimspiel in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen den FC Carl Zeiss Jena verlor Köln mit 2:3, in Thüringen gelang dem Verein ein 1:0-Sieg. Wegen der geringeren Anzahl an Auswärtstoren verpasste Viktoria den Aufstieg.

 

Die Spielstätte des FC Viktoria Köln: Sportpark Höhenberg

Die Heimspiele werden im Sportpark Höhenberg ausgetragen, auch unter dem Namen „Flughafen-Stadion“ bekannt. Zwischen 1929 und 1931 erfuhr das Stadion einen kompletten Umbau, von da an fasste die Haupttribüne 3.000 überdachte Plätze. Als es in der Saison 2012/13 in die Regionalliga ging, wurde noch einmal für 1,1 Millionen Euro saniert. Unter anderem kam eine Flutlichtanlage hinzu, die auch für höhere Spielklassen geeignet sein soll. Hiernach betrug die Zuschauerkapazität 6.214 Zuschauer. Es waren schon mehrmals internationale Gäste im Stadion: Im Rahmen des Confed-Cups 2005 und der Weltmeisterschaft 2006 nutzten die Mannschaften aus

  • Tunesien
  • Japan
  • Frankreich

das Stadion für ihre Trainingseinheiten. Der Kunstrasenplatz, auf dem der Nachwuchs des FC Viktoria Köln trainiert, befindet sich neben dem Stadion. Seit August 2014 gibt es Pläne, ein neues Stadion zu bauen, damit Viktoria Köln auch in der 3. Liga mitspielen darf. Finanziert werden soll es von Mäzen Franz-Josef Wernze, der sich das GelreDome im niederländischen Arnheim zum Vorbild genommen hat. Außerdem brachte er eine gemeinsame Nutzung des Stadions von Viktoria und Fortuna Köln ins Gespräch – was die Gesamtkosten vor allem den Unterhalt betreffend senken würde.

Die Erfolge des FC Viktoria Köln und der Vorläufer

Der FC Viktoria Köln kann auf eine ganze Reihe Erfolge zurückblicken, obwohl es den Verein erst seit etwa sieben Jahren gibt:

  • Meister der Regionalliga West: 2016/17
  • Mittelrheinpokalsieger: 2013/14, 2014/15, 2015/16
  • NRW-Liga-Meister: 2011/12

Doch auch die vielen Vorgängervereine des FC Viktoria Köln konnten um Laufe der Zeit einiges erreichen. Zwischen 1904 und 1949 hieß der Verein etwas sperrig: „Verein für Rasensport Köln 04 rechtsrheinisch“ und konnte folgende Erfolge erzielen:

  • Westdeutscher Meister: 1926
  • Meister der Gauliga Mittelrhein: 1935

Zwischen 1957 und 1994 war der Verein „SC Viktoria Köln“ in der Tradition seiner Vorgänger und spielte zwischen 1957 und 1974 in der Ober- und Regionalliga eher im Mittelmaß. Zwischen 1974 und 1994 gelang auch mal der Aufstieg in die 2. Bundesliga, bevor 1994 der SCB Viktoria Köln gegründet wurde – ein Zusammenschluss von aus dem SC Brück und dem SC Viktoria Köln. Diese Mannschaft wurde 1998 Mittelrheinmeister. Im Laufe der Zeit spielten oder trainierten immer mal wieder Persönlichkeiten bei den Kölnern, die später oder vorher groß im Geschäft waren. Dazu gehören unter anderem

  • Sven Demandt
  • Hans Sarpei
  • Ron-Robert Zieler
  • Erich Ribbeck
  • Andreas Rettig
  • Toni Schumacher
  • Hennes Weisweiler

So will es der Verein in der kommenden Saison angehen

Fans und Verantwortliche des FC Viktoria Köln waren natürlich maßlos enttäuscht darüber, dass es mit dem Aufstieg in die 3. Liga dieses Mal nicht geklappt hat. Jetzt müssen die Kölner aber wieder nach vorne schauen, denn die neue Saison steht bevor. Es hat sich ordentlich etwas getan in den vergangenen Wochen: elf Spieler sind gegangen, zehn Spieler sind hinzugekommen. Darunter auch der 22-jährige Mittelstürmer Kemal Rüzgar, der von Fortuna Düsseldorf ausgeliehen worden ist. Mit ihn soll ein Neuanfang in der Offensive gemacht werden. Rüzgar hat zwar Erfahrung in der 2. Bundesliga, kam bei den Fortunen aber kaum zu Einsatz und soll nun in Köln Spielpraxis sammeln. Die Saisonziele sind natürlich klar: Die Bestrebungen, im zweiten Anlauf den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen, sind hoch. Das bedeutet, dass die Meisterschaft in der Regionalliga West verteidigt werden muss – ansonsten kann sich der FC Viktoria Köln nicht für die Aufstiegsrunde qualifizieren.

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