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Vorschau auf TSG 1899 Hoffenheim – FC Liverpool

Es wird in vielerlei Hinsicht ein spannendes und denkwürdiges Spiel, vor allem aber ein besonderes: Das Hinspiel in der Champions League Qualifikation zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Liverpool. Besonders für die Sinsheimer geht damit ein Traum in Erfüllung, auf den der Verein seit über 100 Jahren, seit der Vereinsgründung, wartet: Das erste Europapokalspiel überhaupt. Denn mit dem überraschenden vierten Platz am Ende der Saison haben sich die Spieler das Recht erstritten, in der Königsklasse anzutreten – zumindest, wenn vorher der englische Traditionsklub überwunden werden kann. Jürgen Klopp, Trainer der Reds, steht jedoch viel mehr unter Druck: Von ihm wird nicht weniger als der Sieg erwartet.

Erstes Europapokalspiel für Hoffenheim

Es war nicht der feinste Fußball, den wir da zum Pflichtspielauftakt der TSG in der ersten Runde des DFB-Pokals sehen konnten. Gegen Rot Weiss Erfurt reichte es gerade einmal zu einem knappen 1:0 Erfolg. Damit konnte die Mannschaft zwar eine Blamage verhindern, die dem HSV bekanntlich nicht erspart geblieben ist, doch überzeugend war der Auftritt gegen den Regionalligisten nicht. Klar, die Gastgeber mauerten was das Zeug hält und spielten von Beginn an auf ein torloses Remis. Und dennoch, es passierte einfach viel zu wenig. Das wusste auch Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel und versprach einen radikalen Umbau für das Europapokalspiel gegen den FC Liverpool. Er nahm seine Mannschaft aber auch in Schutz und meinte: „Hauptsache wir sind weiter. Es ist völlig normal, dass nicht jeder Spieler mit dem Messer zwischen den Zähnen rausgeht. Erfurt war für uns kein Highlight. Wir haben den Kopf schon bei den nächsten Aufgaben, wo wir Spiele gegen Top-Gegner haben.“ Beim kommenden Gegner wird es keine Mauer-Taktik geben, im Gegenteil. Denn die Reds wirbeln vorne massiv, haben aber defensive Defizite, zuletzt zu sehen beim Ligaauftakt gegen den FC Watford (3:3). Drei Gegentore, allerdings auch drei Buden in einem Auswärtsspiel – hier war alles mit dabei. Nagelsmann gab nach dem Pokalspiel gegen Erfurt zu Protokoll, dass sich einige Spieler aus der Stammelf herausgespielt hätten – vielleicht sogar Neuzugang Havard Nordtveit, der eigentlich den schmerzhaften Abgang von Niklas Süle kompensieren soll. Der Norweger, der für 7 Millionen Euro von West Ham gekommen ist, gilt als erfahrener Spieler, doch gegen Erfurt war von seiner Erfahrung noch nichts zu sehen. Die Qualität von Bayern-Leihgabe Serge Gnabry ist zwar unbestritten und der Ex-Bremer überzeugte sowohl in den Testspielen als auch im Training, doch stellte Nagelsmann auch klar, dass Gnabry nicht das Ende der Fahnenstange sein kann: „Er hat erst ein Jahr Bundesliga gespielt und noch keine 600 Tore geschossen. Wir haben auch noch andere Spieler.“ Aber immerhin wurde er gemeinsam mit

im Sommer U21 Europameister – womit auch Gnabry über internationale Erfahrung verfügt. Aber noch immer ist die TSG auf der Suche nach einem Spieler mit Champion League Erfahrung – etwas, was der derzeitige Kader nicht aufbieten kann. Serge Gnabry sieht für sich und seine Mannschaft indes eine gute Chance, einen Sieg einzufahren: „Es geht für beide Klubs um sehr, sehr viel. Da werden beide Mannschaften anders auftreten und alles geben. Eine Chance haben wir definitiv“, so Gnabry gegenüber dem „kicker“. Wir haben uns Gedanken um die mögliche Startelf gemacht und kommen zu folgendem Ergebnis:

  • Tor: Oliver Baumann
  • Abwehr: Jeremy Toljan, Kevin Vogt, Pavel Kaderábek
  • Mittelfeld: Havard Nordtveit, Eugen Polanski, Kerem Demirbay, Nadiem Amiri
  • Sturm: Serge Gnabry, Andrej Kramaric, Mark Uth

Liverpool Schwachstelle Defensive

Für Jürgen Klopp und seinem FC Liverpool zeigte der Ligaauftakt gegen den FC Watford ganz eindeutig, wo derzeit die großen Probleme bei den Reds sind: Klopp ist auf seiner Suche nach einem passenden Innenverteidiger noch keinen Schritt weitergekommen. Zudem plagt den Verein das Problem um Philippe Coutinho. Der 25-jährige haben Rückenprobleme, so heißt es, doch hinter hervorgehaltener Hand wird darüber spekuliert, ob sein Fehlen im 22-Kader nicht doch etwas mit dem Werben des FC Barcelona und dem Wechselwunsch von Coutinho zu tun haben könnte. Allerdings wurde sein Wunsch nach einem Wechsel von den Klubbesitzern sehr deutlich abgelehnt, und es sieht derzeit ganz so aus, als wollten die Reds bis zum 31. August auf diesem Standpunkt beharren. Ein Weggang von Coutinho wäre in der derzeitigen Situation auch kaum zu kompensieren. Für die Sinsheimer ist es indes natürlich keine schlechte Nachricht, dass die Gäste sich mit Defensivproblemen herumschlagen müssen. Mit Joel Matip und Dejan Lovren wird Klopp wohl die Innenverteidigung bestücken müssen – mangels Alternativen. Auf der linken Seite könnte Alberto Moreno zum Einsatz kommen, Neuzugang Andrew Robertson wurde ebenfalls in den Kader nominiert – anders als noch gegen den FC Watford. Da Nathaniel Clyne gegen Hoffenheim ebenfalls noch nicht wieder fit sein wird, kommt als Alternative auf der rechten Seite wohl nur der 18-jährige Trent Alexander-Arnold infrage. Jürgen Klopp hat heute folgenden Kader bekanntgegeben, der sich auf die Reise nach Deutschland machen wird: Mignolet, Karius, Ward, Alexander-Arnold, Moreno, Lovren, Milner, Wijnaldum, Henderson, Can, Mané, Salah, Firmino, Kent, Solanke, Origi, Gomez, Klavan, Flanagan, Robertson, Matip, Grujic. Klopp freut sich derweil auf das Duell: „Diese Mannschaft hat ein rotziges Selbstbewusstsein. Eine Top-Mannschaft mit einem Top-Trainer. Aber sie wären keine Fußball Mannschaft, wenn sie nicht auch Schwachstellen hätten. Die werden wir versuchen auszunutzen. Aber mit einer 95-prozentigen Leistung werden wir gegen Hoffenheim große Probleme bekommen und früh rausfliegen“, so Klopp über seinen nächsten Gegner im DAZN-Interview.

Buchmacher sehen einen Sieg des FC Liverpool voraus

So gut wie alle namhaften Buchmacher geben der TSG 1899 Hoffenheim gegen die Reds keine großen Chancen. Das liegt vor allem an der internationalen Unerfahrenheit der gesamten Truppe – wir raten jedoch zur Vorsicht. Denn die Sinsheimer könnten die defensive Schwäche der Gäste schamlos ausnutzen und sich so einen wichtigen Vorteil für das Rückspiel herausspielen.

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