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Walace kein Einzelfall: Auch Ze Roberto, Giovane Elber und Co. verlängerten einst den Winterurlaub in Brasilien

Foto: Walace/Imago/Sven Simon


Der aktuelle Fall des HSV-Spielers Walace, der nicht rechtzeitig aus seinem Urlaub in Brasilien zurückkehrte, erregt beim in schwerer Abstiegsnot befindlichen Club von der Alster die Gemüter. Dabei muss man bei einer Verpflichtung eines Südamerikaners immer mit derartigen Eskapaden rechnen, wie ein Blick in die an solchen Geschichten nicht armen Annalen der Bundesliga zeigen. Selbst Spieler beim Branchenführer FC Bayern tanzten ihrer Vereinsführung mit einer verspäteten Rückkehr auf der Nase herum. Besonders amüsant oder ärgerlich, je nach Blickwinkel, sind dabei meist die Begründungen der Spieler für ihren verlängerten Urlaub.

Marcelinho und Ailton wurden direkt verkauft

Dem ganzen die Krone setzte in jedem Fall Marcelinho auf, als er noch bei Hertha BSC unter Vertrag stand. Satte 8 Tage ließ er seinen Club warten, hatte dafür Begründungen parat wie, dass er keinen Handy-Empfang gehabt habe oder dass er keinen Platz in einem Flieger buchen konnte, da alles ausgebucht gewesen sei. Resultat seines Benehmens war dann, dass Hertha BSC ihn an den türkischen Club Trabzonspor verkaufte. So hatte Marcelinho sich das sicher nicht vorgestellt, musste für seine 8 Tage Verzug dann aber in den sauren Apfel beißen und die Bundesliga verlassen.

Ebenfalls mehr als 24h verlängerte Rafinha in seiner Zeit beim FC Schalke 04 seinen Urlaub. Drei Tage länger als vereinbart blieb er dem Club fern. Der damalige Schalke-Trainer Felix Magath wusste eine Zeit lang gar nicht, wo Rafinha sich aufhielt. Er hatte allerdings Glück und wurde anders als Marcelinho dafür nicht mit seinem Verkauf bestraft.

Lange Liste an unpünktlichen Brasilianern

Ebenfalls in dieser unrühmlichen Liste taucht ein Spieler auf, der sich anders als die zuvor genannten eigentlich gut in die deutsche Mentalität eingelebt hatte. Giovane Elber fehlte vier Tage, als er 2002 vom FC Bayern in den Winterurlaub nach Brasilien gereist war. 25.000 Euro Strafe wurde ihm auferlegt. Selbst in Zeiten, in denen die Profis noch nicht so exorbitant wie heute verdienten, dürfte Elber das aber kaum gestört haben.

Weitere Brasilianer, die ihre Clubs warten ließen sind in dieser Liste zu finden:

  • Marcio Amoroso (Borussia Dortmund)
  • Ailton (MSV Duisburg)
  • Ze Roberto (Hamburger SV)
  • Ze Roberto (FC Schalke 04)
  • Ailton büßte sein unentschuldigtes Fehlverhalten mit dem sofortigen Rauswurf beim MSV Duisburg, es folgte eine lange Tingel-Tour durch etliche Vereine, für die er jeweils nur ganz wenige Spiele absolvierte. Nun reiht sich auch Walace vom Hamburger SV in diese Liste ein. Der Club hat bereits mitgeteilt, dass Walace – immerhin – zuvor um Verlängerung wegen privater Angelegenheiten bat. Diesem Ansinnen gab der Club aber kein grünes Licht, weshalb auch Walace jetzt mit seiner saftigen Strafe zu rechnen hat. Schließlich befindet sich der Hamburger SV auf einem direkten Abstiegsplatz und muss in der Rückrunde zwingend punkten, um nicht erstmals abzusteigen. Da kann man derartige Eskapaden wie die aktuelle von Walace natürlich nicht gebrauchen – auch wenn man aufgrund seiner Nationalität, siehe obige Liste, damit hätte rechnen können, dass er zu spät aus seinem Winterurlaub aus Brasilien zurückkehren könnte.

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