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Welche Staffel der Regionalliga kann als die stärkste eingestuft werden?

In Deutschland gibt es insgesamt fünf verschiedene Regionalligen und jede dieser Staffeln kämpft unter sich die Aufstiegskandidaten für die 3. Liga aus. Am Ende jeder Saison kommt es dann zu Playoff Spielen, denn es können nur drei der sechs (zwei aus der Regionalliga West) Mannschaften in die nächste Liga aufsteigen. Dieses System ist innerhalb der deutschen Liga nicht unumstritten, doch bisher ist noch kein anderes Konzept in Sicht. Damit steht fest, dass sich auch in der kommenden Saison wieder fünf Staffeln in der vierten Liga präsentieren werden. Doch welche der Regionen in Deutschland hat die stärksten Mannschaften? Dieser Frage sind wir nachgegangen, auch wenn eine abschließende Beantwortung aus objektiver Sicht kaum möglich scheint.

Die fünf Regionalligen in der Übersicht

Die fünf Regionalligen in Deutschland sind:

  • Regionalliga Nord
  • Regionalliga Nordost
  • Regionalliga West
  • Regionalliga Südwest
  • Regionalliga Bayern

Wenn wir uns mit der Stärke der einzelnen Ligen beschäftigen, fällt uns natürlich erst einmal ein, dass viele Bundesligamannschaften ihre zweiten Mannschaften in der vierten Liga haben. Dazu gehören:

  • Hertha BSC (Regionalliga Nordost)
  • VfL Wolfsburg (Regionalliga Nord)
  • Hannover 96 (Regionalliga Nord)
  • Hamburger SV (Regionalliga Nord)
  • TSG 1899 Hoffenheim (Regionalliga Südwest)
  • VfB Stuttgart (Regionalliga Südwest)
  • FC Bayern München (Regionalliga Bayern)
  • FC Augsburg (Regionalliga Bayern)
  • 1. FC Köln (Regionalliga West)
  • Borussia Mönchengladbach (Regionalliga West)
  • Borussia Dortmund (Regionalliga West)

Die meisten zweiten Mannschaften finden wir also in der Regionalliga Nord sowie der Regionalliga West. Immer wieder wird auch damit argumentiert, dass sich in einzelnen Regionalligen viele Teams aufhalten, die eine glorreiche Vergangenheit haben, sogenannte Traditionsklubs, die auch schon in der Bundesliga gespielt haben oder in der DDR erfolgreich gewesen sind. Dies wären unter anderem

  • FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost)
  • SV Meppen (Regionalliga Nord)
  • Stuttgarter Kickers (Regionalliga Südwest)
  • FC 08 Homburg (Regionalliga Südwest)
  • Kickers Offenbach (Regionalliga Südwest)
  • SpVgg Bayreuth (Regionalliga Bayern)
  • Rot-Weiss Essen (Regionalliga West)
  • SG Wattenscheid 09 (Regionalliga West)
  • Alemannia Aachen (Regionalliga West)

Bei dieser Aufzählung finden wir in der Regionalliga West die weitaus klangvolleren Namen. Wir müssen jedoch auch feststellen, dass eben diese Namen nicht immer zu Erfolgen führen. Außerdem haben sich drei der oben genannten Vereine bereits in Richtung Liga 3 verabschiedet: Meppen, Unterhaching und Jena starten ab der kommenden Saison im Profifußball der 3. Liga.

Anhaltspunkt: Die Bewertung auf transfermarkt.de

Die Community Seite transfermarkt.de bewertet Spieler und Vereine nach ihrem Marktwert, und das in sehr vielen Fällen sehr genau und zumeist zutreffend. Der Marktwertvergleich könnte uns somit ebenfalls Anhaltspunkte für die Bewertung der einzelnen Regionalligen geben (Stand Ende der Saison 2016/17):

  • Regionalliga Nord: 33,08 Millionen Euro
  • Regionalliga Nordost: 32,93 Millionen Euro
  • Regionalliga Südwest: 39,25 Millionen Euro
  • Regionalliga Bayern: 30,23 Millionen Euro
  • Regionalliga West: 36,93 Millionen Euro

Demnach ist zumindest die wertvollste Liga die Regionalliga Südwest. Dabei ist auch das Gefälle beachtlich: Der SV Elversberg, Meister der vergangenen Saison, hat einen Gesamtmarktwert von 3,15 Millionen Euro, der Tabellenletzte und Absteiger FC Nöttingen nur 1,33 Millionen Euro. Das ist natürlich eine Frage der Vereinstruktur, des Sponsorings und anderer wichtiger Faktoren. Doch Geld ist lange nicht alles. In der Regionalliga Nordost gehörte Aufsteiger FSV Union Fürstenwalde mit einem Marktwert von 950.000 Euro der letzte Platz in dieser Tabelle, am Ende der Saison sicherte die Mannschaft mit Rang 13 den Klassenerhalt. In der Regionalliga Nord gehörte der 1. FC Germania Egestorf/Langreder mit einem Marktwert von 1,23 Millionen Euro zu den drei „schlechtesten“ Vereinen, wurde am Ende der Saison jedoch mit dem 10. Tabellenplatz belohnt. Ein gegenteiliges Beispiel aus der Regionalliga Südwest: Der SV Eintracht Trier, in der Marktwerttabelle auf Rang 7, musste nach der Saison in die Oberliga zurück und wurde insgesamt nur 18. Damit steht wohl fest, dass der reine Marktwert einer Mannschaft kaum dazu beitragen kann, ihre fußballerisches Können auf den Prüfstand zu stellen.

Die Aufstiegsrunde 2017

Genau festzustellen, welche Liga nun letztendlich die stärkere ist oder war, ist sehr schwierig, wie wir eben festgestellt haben. Wir wollen schauen, ob die Aufstiegsrunde 2017 uns darüber Aufschluss geben kann. Folgende Mannschaften hatten sich für diese Runde qualifiziert:

  • SV 07 Elversberg (Regionalliga Südwest)
  • FC Viktoria Köln (Regionalliga West)
  • SpVgg Unterhaching (Regionalliga Bayern)
  • FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost)
  • SV Waldhof Mannheim (Regionalliga Südwest)
  • SV Meppen (Regionalliga Nord)

Vermeintlich gehören die Staffeln Südwest und West schon auf Grund der Dichte der Mannschaften zu den besten Staffeln der Regionalliga. Doch in den Relegationsspielen konnten wir feststellen, dass ausgerechnet die drei Mannschaften aus dem Westen und dem Südwesten auf der Strecke geblieben sind. Doch dürfen wir auch hierbei nicht vergessen, was die Sportfreunde Lotte vor einem Jahr in ihrem offenen Brief schrieben: „In jeder Meisterschaft – egal in welcher Liga – stecken Unmengen an Aufwand, viel harte Arbeit, viel Geld, viele Emotionen und viel Herzblut. Es kann nicht das Ziel des deutschen Fußballs sein, dass all diese Punkte durch 180 Minuten Relegationsfußball zerstört und gegenstandslos werden.“ Und auch der Kapitän von Waldhof Mannheim, Hanno Balitsch, stieß ins gleiche Horn: „Ich weiß nicht, ob es in Europa einen schwierigeren Aufstieg gibt als den von der Regionalliga in die dritte Liga.“ Ob die Bewertung nach einer Reform einfacher wäre, bleibt derzeit unbeantwortet.

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