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Wer ist Pep Guardiola, der Meister aller (Taktik-) Klassen?

In Deutschland hat er drei Jahre den FC Bayern München trainiert, und doch wissen die wenigsten etwas mit der Person Pep Guardiola anzufangen. Groß war das Murren, als die von ihm trainierten Bayern in endlosen Ballstaffeten zwar Sieg um Sieg aneinanderreihten, viele aber fußballerisch langweilten. Dabei ist es eigentlich ganz einfach zu begreifen, was Fußball der Marke Guardiola bedeutet, ob man diesen nun mag oder nicht. Zu begreifen, wer die Person Pep Guardiola ist, ist hingegen schon etwas schwieriger, nicht zuletzt da er keine Einzelinterviews gibt und in Pressekonferenzen ausschließlich über Fußball sprechen möchte. Wer also ist dieser Guardiola?

Als Spieler schon Sieger der Champions League

Zunächst mal muss man wissen, dass als ganz junger Fußballer auf dem Weg zum Profi beim FC Barcelona beinahe aussortiert worden wäre. Wäre da nicht ein gewisser Trainer gewesen, der Guardiola für sein Leben geprägt, wie er auch dessen Heimatclub FC Barcelona geprägt hat:
Johan Cruyff. Dieser erkannte die taktischen, strategischen Qualitäten des jungen Guardiolas und setzte ihn zentral in seinem Team ein, obwohl Guardiola viel zu langsam war im Vergleich mit Konkurrenten und auch nicht besonders zweikampfstark. Aber das musste er im Fußball der Cruyff’schen Denkweise auch nicht sein.

Johan Cruyff ist der Gründervater des Fußballs Marke Guardiola

Der 2016 verstorbene Johan Cruyff wiederum war beseelt von der Idee des “totalen Fußballs”, wie ihn Ajax Amsterdam und die Niederlande in den 1970er Jahren zelebrierten. Jeder Spieler – abgesehen vom Torwart – sollte frei übers Spielfeld mäandernd alle Positionen übernehmen können und den Gegner so völlig verwirren. Damit das nicht im Chaos endet, wurde das Spielfeld in Zonen aufgeteilt, die besetzt zu sein haben. Einerseits, damit man dennoch eine gewisse Ordnung hält, andererseits, damit die Spieler sich bei dieser Freiheit nicht gegenseitig im Weg stehen.

Als Spieler gewann Guardiola mit dieser neuen Art von Cruyff’schem Fußball eine Menge Titel. Das war aber noch gar nichts dagegen, was folgen sollte, als er nach seiner Karriere zum Trainer wurde. Schon früh hatte er noch als Spieler bei ausgewählten Trainern gelernt, neben Cruyff auch bei südamerikanischen Trainern. Als er dann nach nur einer Saison als Trainer der II. Mannschaft gleich die I. Mannschaft des FC Barcelona übernahm, hagelte es in Rekordweise Titel. 14 Triumphe konnte Guardiola mit seiner nochmals verfeinerten Variante des Cruyff’schen Fußball in seinen 4 Jahren Amtszeit beim FC Barcelona feiern. Nie war ein Trainer in solch einem Zeitraum erfolgreicher.

Guardiola ist so verschlossen wie auf Fußball versessen

Doch Guardiola gilt auch als schwieriger Typ. Konflikten geht er aus dem Weg, gibt Spieler zum Transfer frei, ohne es ihnen mitzuteilen, kommt nur mit jenen Spielern klar, die ihm absolut auf seinem Weg folgen. Und dieser Weg ist extrem fordernd und zehrend für die Spieler. Denn Guardiola behandelt jedes Training so, als wäre es ein Spiel. Zetert an der Seitenlinie, staucht Spieler zusammen und lässt die Profis seine vorgefertigten Spielzüge vor allem endlos bis zur Perfektion wiederholen.

Dass man das selbst als einer der besten Spieler der Welt nicht lange aushält, ist auch Guardiola klar, weshalb er vorhat, nie länger als drei oder vier Jahre bei einem Club zu bleiben. Dann seien die Spieler ausgelaugt, dann zerbrösele irgendwann das so akribisch installierte System. Deshalb zog er weiter zum FC Bayern, deshalb zog er dort nach drei Jahren weiter zu Manchester City, wo er im zweiten Jahr seiner Amtszeit erneut die Liga nach Belieben beherrscht. Einzig Jürgen Klopp scheint ein Gegenmittel gegen den so fein ausgeklügelten Fußball von Guardiola zu kennen.

Schach ist sein liebstes Hobby neben Fußball

Den Mensch Guardiola hingegen kennt niemand außerhalb seines engeren Kreises. Bei Gesprächen, die sich nicht um Fußball drehen, schalte er ab, wirke abwesend, wird kolportiert. Und da er auch keine Einzelinterviews gibt, weiß man auch sonst nicht viel weiter über ihn, außer dass er sich neben Fußball für allen möglichen weiteren Sportarten interessiert. Hier an erster Stelle, angesichts der Spielweise seiner Teams wenig verwunderlich: Schach.

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