Wer soll eigentlich den FC Bayern München in dieser Saison stoppen?

5x in Folge wurde der FC Bayern München zuletzt Deutscher Meister. Fast immer mit sattem Abstand von einer zweistelligen Zahl an Punkten. Da fragt sich so mancher Fan, ob die Verhältnisse im deutschen Fußball tatsächlich „zementiert“ sind, wie es Heribert Bruchhagen in seiner Zeit als Manager von Eintracht Frankfurt stets zu sagen pflegte. Jedes Jahr erhalten die Bayern den größten Batzen an TV-Geldern aus dem deutschen Markt, dazu meist mindestens das Doppelte aus der Ausschüttung in der Champions League. Schon lange besteht das Budget der Bayern nicht mehr aus dem anderthalbfachen oder doppelten der Konkurrenz aus den unteren Rängen der Bundesliga, sondern aus dem Zehnfachen.

Kann da irgendjemand die sechste Meisterschaft in Folge verhindern, kann irgendjemand die Bayern stoppen?

Wie lief es in der vergangenen Saison?

Zumal die Bayern natürlich ihren finanziellen Vorsprung auch dazu nutzen, den sportlichen ebenso weiter auszubauen. Wer soll da noch mithalten, selbst wenn Trainer Carlo Ancelotti nicht ganz so das Taktikgenie zu sein scheint wie sein Vorgänger Pep Guardiola?

Man sollte sich nicht zu sehr von der Abschlusstabelle der letzten Bundesliga-Saison täuschen lassen. Demnach könnte es wohl nur drei Clubs geben, die in der nächsten Saison dem FC Bayern – längerfristig – Konkurrenz machen könnten. Diese Abschlusstabelle sah folgendermaßen aus:

PlatzClubPunkte
1.FC Bayern München82
2.RB Leipzig67
3.Borussia Dortmund64
4.TSG 1899 Hoffenheim62
5.1. FC Köln49
6.Hertha BSC49

Satte 15 Punkte Vorsprung hatten die Bayern mal wieder eingefahren, nachdem es zumindest in der Hinrunde so aussah, als könne RB Leipzig vielleicht sogar als Neuling um die Meisterschaft mitspielen. Die TSG Hoffenheim blieb sogar als einziges Team der Liga über die gesamte Hinrunde hinweg ohne Niederlage. Der FC Bayern München hatte schließlich bei Borussia Dortmund verloren, das dann später noch in einem engen Finish die TSG Hoffenheim abfing, die sich erstmals für Europa qualifiziert hat.

Blick auf die „Verfolger“

Trotz dieser kleinen Erfolgserlebnisse tat sich dann doch diese riesige Kluft zwischen den Meister FC Bayern und seinen ersten drei Verfolgern auf. 15 Punkte, 18 Punkte und 20 Punkte – und das vor den ansonsten besten übrigen Teams der Liga. Diese immerhin konnten ihrerseits eine solche „Kluft“ auf ihre Verfolger herausspielen und bildeten somit eine eigene Klasse in der Liga. Ganz oben die Bayern, dahinter diese Klasse der „Verfolger“ und dahinter der ganze Rest. Die TSG Hoffenheim hatte ihrerseits stolze 13 Punkte Vorsprung vor dem 1. FC Köln und Hertha BSC. Die anderen beiden „Verfolgerclubs“ Dortmund und Leipzig dann entsprechend mehr. Langer Rede, kurzer Sinn: Blickt man auf die abgelaufene Saison, kommen nur diese drei Clubs ernsthaft als jene in Frage, welche die Bayern stoppen könnten. Da lohnt sich der etwas genauere Blick, ob das tatsächlich auch in der kommenden Saison so sein wird – und ob es vielleicht tatsächlich zu einem Meistertitel reichen könnte.

Chancen der „Verfolger“, die Bayern zu stoppen

RB Leipzig

Mit Manager Ralf Rangnick und Coach Ralph Hasenhüttl sind die Sachsen in der sportlichen Führung bestens aufgestellt. Dazu besitzt Ralf Rangnick, wenn auch als Trainer, die internationale Erfahrung, die dem Club RB Leipzig fehlt. Schon 32x stand er in Europapokalspielen als Trainer an der Seitenlinie, führte den FC Schalke 04 sogar ins Halbfinale der Champions League. Zudem mangelt es an einem ganz sicher nicht: am Geld. Somit sind noch schlagkräftige Verstärkungen bis zum Saisonbeginn zu erwarten. Dennoch gilt für die Leipziger, dass sie noch Neuling sowohl in der Bundesliga als auch in Europa sind. Sie werden es sehr schwer haben, trotz der finanziellen Möglichkeiten, die Doppelbelastung wegzustecken. Zumal viele Gegner in der Bundesliga sich inzwischen besser auf ihre Spielweise eingestellt haben.

Chance, die Bayern zu stoppen: 20 Prozent, sofern sie früh aus dem Europapokal ausscheiden.

Borussia Dortmund

Der in allen Belangen erfahrenste Club aus dem Kreis der „Verfolger“ hat möglicherweise eine entscheidene Personalie geändert, um den Bayern doch wieder gefährlich werden zu können. Mit Peter Bosz hat man einen Trainer geholt, der menschlich besser mit seinem Team umgehen soll, als das Vorgänger Thomas Tuchel tat. Schweißt er die Mannschaft zusammen und findet noch dazu Mario Götze zu alter Form zurück, könnten der BVB trotz CL-Teilnahme mal wieder ein ernsthafter Verfolger der Bayern werden. Fraglich bleibt aber, was mit dem wechselwilligen Aubameyang geschehen wird. Den Weggang dieser Tormaschine müsste man auch erstmal kompensieren.

Chancen, die Bayern zu stoppen: 40 Prozent, aber nur wenn es unter dem neuen Trainer Bosz signifikant besser läuft als unter Tuchel, unter dem das Team vor allem auswärts zu oft patzte.

Bleibt Nagelsmann der „Wundertrainer“?

TSG Hoffenheim

Die Mannschaft mit dem „Wundertrainer“ Julian Nagelsmann, der bislang kaum ein Spiel mit der TSG verlor, seit er als jüngster (dauerhafter) Cheftrainer der Bundesliga-Geschichte im Amt ist. Seinen taktischen und sozialen Fähigkeiten ist sicher viel zuzutrauen. Andererseits verlor der Club in Süle und Rudy gerade zwei Stützen der letzten Saison an: den FC Bayern München. Zudem steht nun eine Doppelbelastung an, die man in Hoffenheim nicht kennt. Dies wird ein entscheidender Faktor sein, der die TSG Hoffenheim davon abhalten wird, ihre gute letzte Saison in der Bundesliga zu wiederholen. Geschweige denn, in der Bundesliga um die Meisterschaft mitspielen zu können.

Chance, die Bayern zu stoppen: nahe Null, wenn sie auch durchaus dazu gut sein könnten, den Bayern wenigstens ein paar Punkte abzunehmen.

Übrige Kandidaten aus der Bundesliga

Man sollte sich von den schlechten Saisonverläufen vieler sonst europäisch spielender Clubs nicht täuschen lassen. Bayer Leverkusen, der FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach spielten wahrlich schlechte Runden, was sich in dieser Form nicht bei allen wiederholen wird. Am ehesten ist Borussia Mönchengladbach zuzutrauen, dass sie wieder ganz oben angreifen. Hier stimmt die Chemie im Team, mit dem Trainer und mit dem Manager, und fußballerisch läuft Lars Stindl im Frühherbst seiner Karriere zu immer besserer Form auf. Dennoch wird die Lücke zu den Bayern wahrscheinlich zu groß bleiben.

Chance, die Bayern zu stoppen: 10 Prozent, sofern wirklich alles rund läuft und Glück dazu kommt.

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