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Wettbewerbsverzerrung: Borussia Dortmund und Dynamo Dresden im Brennpunkt

Wettbewerbsverzerrung ist im Moment ein großes Thema in der Bundesliga. Derzeit gibt es heftige Vorwürfe gegen Borussia Dortmund. Der Club soll durch mangelnde Einstellung bei der Niederlage gegen Mainz den Abstiegskampf beeinflusst haben. Für Dynamo Dresden besteht die Wettbewerbsverzerrung darin, dass der Club durch Corona in der Bundesliga mehr Spiele als andere Clubs in kurzer Zeit absolvieren musste. Doch was ist wirklich dran an den Vorwürfen? Gibt es eine Wettbewerbsverzerrung und wer ist gegebenenfalls verantwortlich?

Die Vorwürfe gegen Borussia Dortmund sind eher moralischer Natur. Ohne Zweifel hat es einen unangenehmen Beigeschmack, wenn ein Club, der noch vor wenigen Wochen um die Meisterschaft gespielt hat, gegen einen Abstiegskandidaten verliert. Etwas anders ist die Situation bei Dynamo Dresden. Dynamo musste sieben Spiele in 19 Tagen absolvieren und hatte zudem eine kürzere Vorbereitung auf das Saisonfinale als die anderen Clubs.

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Wettbewerbsverzerrung oder einfach nur Pech und Zufall?

Borussia Dortmund hat sich nicht gerade mit Ruhm geklettert bei der Niederlage gegen Mainz am 32. Spieltag. Ein Sieg von Borussia Dortmund hätte Mainz in eine sehr schwierige Ausgangsposition vor dem Spiel gegen Werder Bremen gebracht. Doch solche Spiele passieren immer wieder. Für Borussia Dortmund war es mental mit Sicherheit nicht einfach, das Spiel gegen Mainz auf höchstem Niveau anzugehen. Trotzdem ist es verständlich, dass Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf nicht gerade begeistert waren darüber, dass der ehemalige Meisterkandidat gegen einen Abstiegskandidaten eine klare Niederlage eingefahren hat.

Etwas anders ist die Situation bei Dynamo Dresden. Der Club musste durch den angepassten Bundesliga-Spielplan genauso wie alle anderen Teams ohnehin schon viele Spiele in kurzer Zeit absolvieren. Aber Dynamo Dresden hatte durch die lokalen Umstände und durch einige gesundheitliche Probleme nicht die Möglichkeit, den gleichen Zeitraum wie die anderen Clubs für die ausstehenden Spiele zu nutzen. Im Fußball ist es sehr ungewöhnlich, sieben Spiele innerhalb von 19 Tagen zu absolvieren. Ganz objektiv betrachtet lässt sich feststellen, dass Dynamo Dresden einen Nachteil hatte. Die DSL hätte allerdings nur die Möglichkeit gehabt, die gesamte Saison zu verlängern, um Dresden mehr Zeit für die Spiele zu geben. Das war offensichtlich aber nicht erwünscht und hätte zudem viele andere Probleme mit sich gebracht.

Schwierige Zeiten erfordern schwierige Entscheidungen

Dynamo Dresden steht auf dem letzten Platz in der zweiten Bundesliga und hätte wahrscheinlich auch unter ganz normalen Bedingungen Schwierigkeiten gehabt, die Klasse zu halten. Es ist aber durchaus möglich, dass Dynamo Dresden eine Klage gegen die DFL anstreben wird. Im Moment deutet alles darauf hin, dass Dresden im nächsten Jahr weder im Bundesliga Free TV noch im Bundesliga Pay-TV zu sehen sein wird. Dynamo Dresden könnte am Ende der Club sein, der den größten Schaden durch das improvisierte Saisonfinale erleiden muss. Aber wahr ist auch: Wenn Dynamo Dresden schon vor dem Saisonfinale besser und erfolgreicher gespielt hätte, wäre das Thema Wettbewerbsverzerrung wahrscheinlich gar nicht groß geworden.

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