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Wohin könnte Cristiano Ronaldo wechseln?

Nachdem Cristiano Ronaldo von der Madrider Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung angeklagt worden ist, könnte es eine Art Erdbeben im internationalen Fußball geben. Denn der Superstar von Real Madrid soll angeblich im Kreise der portugiesischen Nationalmannschaft, die sich derzeit in Russland beim Confed Cup 2017 befindet, seinen Abschied von Real Madrid und aus Spanien verkündet haben. Auch wenn es offiziell keine Aussage des Superstars gibt, so scheint dies doch nicht ganz unwahrscheinlich zu sein. Allerdings stellen sich vor einem möglichen Abschied von CR7 bei Real Madrid doch einige interessante Fragen. Unter anderem natürlich: wohin könnte der aktuelle Weltfußballer des Jahres wechseln?

Die möglichen neuen Arbeitgeber von Cristian Ronaldo: Manchester United und PSG

Vor allem rund um das Old Trafford Stadium in Manchester gibt es derzeit viele Fans, die beim Namen Cristiano Ronaldo aufhorchen. Denn Manchester United gilt natürlich als das mögliche Ziel Nummer eins des spanischen Superstars. Schon von 2003 bis 2009 kickte der Portugiese bei den Red Devils. Innerhalb dieser Zeit gewann der englische Rekordmeister drei Mal die Meisterschaft, einmal den FA Cup, zwei Mal den Ligapokal und ein Mal die UEFA Champions League. Zudem wurde Cristiano Ronaldo 2008 Weltfußballer des Jahres. Bis zu seinem Wechsel zu Real Madrid war CR7 der unumstrittene Superstar bei den Red Devils. Die Red Devils sollen auch jetzt wieder großes Interesse an dem Portugiesen haben. Dabei würde Cristiano Ronaldo wieder auf seinen ehemaligen Trainer von Real Madrid, José Mourinho, treffen.

Zweiter möglicher Arbeitgeber ist der FC Paris St. Germain aus der französischen Ligue 1. Dem Besitzer des Clubs, Nasser Al-Khelaifi, wird schon länger nachgesagt, hinter Cristiano Ronaldo her zu sein. Mit einem Superstar wie CR7 könnte PSG unter Unai Emery endlich auch um den Titel in der UEFA Champions League mitspielen – so die Vorstellung des Scheichs der Franzosen. Finanziell scheinen auch Manchester City und der FC Bayern München in der Lage zu sein, eventuell die Verpflichtung von CR7 anzupacken. Allerdings dürfte sich das Interesse dieser beiden Clubs sicherlich in Grenzen halten.

Der Knackpunkt bei einer Verpflichtung von Cristiano Ronaldo: Die festgeschriebene Ablösesumme

Ein Transfer von Cristiano Ronaldo in diesem Sommer scheint grundsätzlich aus mehreren Gründen zweifelhaft zu sein. Zunächst einmal gibt es offiziell bekanntlich keine entsprechende Aussage, nicht vom Spieler selbst, nicht vom Club. Es steht lediglich die Meldung einer portugiesischen Zeitung im Raum, die natürlich wiederum gut vernetzt sein sollte innerhalb der portugiesischen Nationalmannschaft. Der zweite Knackpunkt bei einem möglichen Abschied des portugiesischen Superstars ist allerdings der Kontrakt des Weltfußballers. Denn in seinem aktuellen Arbeitspapier bei Real Madrid ist eine fixe Ablösesumme von einer Milliarde Euro festgeschrieben! Allerdings wird rund um das Bernabeu spekuliert, dass die Königlichen mit einer Ablösesumme von „nur“ 200 Millionen Euro bereits einverstanden wären. Allerdings müsste der mögliche neue Arbeitgeber des Europameisters wohl weitere 200 Millionen Euro einplanen. Denn der Superstar besitzt bei Real Madrid noch einen Vertrag bis zum Jahr 2021. Darin enthalten: ein jährliches Bruttogehalt von 50 Millionen Euro. Somit also müsste ein möglicher neuer Arbeitgeber satte 400 Millionen Euro für den Transfer einplanen. Diese Summe könnten realistisch gesehen wohl tatsächlich nur PSG oder Manchester United stemmen.

Mögliche Alternative für Cristiano Ronaldo: China

Bei dieser Summe kommt auch eine weitere Alternative in Spiel: China. Denn für einige Clubs der Chinese Super League würde dieses Paket in Höhe von 400 Millionen Euro kein allzu großes Problem darstellen. Allerdings sickerte aus dem Umfeld von Cristiano Ronaldo bereits durch, dass der Portugiese wohl nicht sonderlich interessiert sein soll an einem Wechsel ins Reich der Mitte. Zum einen ist natürlich der sportliche Aspekt nicht ganz unbedeutend, kann die Super League längst nicht mit den führenden europäischen Ligen mithalten. Zum anderen ist fraglich, ob der extrovertierte Superstar in China die mediale Aufmerksamkeit erhalten würde wie auf unserem Kontinent. Ganz abwegig jedoch erscheint der mögliche Transfer von Real Madrid nach China nicht zu sein. Denn bei PSG würde Ronaldo wohl auch nur nationale Titel sammeln können, international würden die Franzosen wohl auch mit Ronaldo nicht beispielsweise um den Champions League Titel mitspielen können. Zum anderen soll das Verhältnis zwischen José Mourinho und CR7 im letzten halben Jahr bei Real Madrid zerrüttet gewesen sein, sodass auch ein Wechsel zu Manchester United sogar fraglich erscheint. Dann würde also doch vielleicht China ins Spiel kommen.

Was, wenn Cristiano Ronaldo tatsächlich verurteilt wird?

Eine weitere spannende Frage mit Blick auf einen möglichen Transfer ist sicherlich der Blick in die Zukunft. Denn auch wenn Cristiano Ronaldo seine Unschuld beteuert, so scheint eine Verurteilung in Spanien wegen Steuerhinterziehung nicht ganz unwahrscheinlich zu sein. Denn immerhin wurde die Klage der Madrider Staatsanwaltschaft zugelassen. Dann sprechen wir von einer Summe von 14 Millionen Euro, die CR7 hinterzogen haben soll. Auch wenn es für viele Spanier noch unvorstellbar scheint, doch bei einer derartigen Summe würden dem Superstar wohl tatsächlich schwedische Gardinen in Spanien drohen. Immer vorausgesetzt natürlich, die Vorwürfe erweisen sich als Fakt. Wenn ein Lionel Messi für vier Millionen Euro Steuerhinterziehung 21 Monate erhält, dann sollte Ronaldo für 14 Millionen Euro wohl Schwierigkeiten haben, unter den 24 Monaten Strafe zu bleiben, die noch eine Bewährung möglich machen. Dann übrigens wären PSG und Manchester United nicht die richtigen Adressen für Cristiano Ronaldo, dann würde sicherlich eher China in Frage kommen für den Superstar, würde von dort wohl eher nicht eine Auslieferung drohen. Oder würde sich CR7 bei einer Verurteilung selbst der Justiz stellen und seine Strafe absitzen?

Würde Real Madrid Cristiano Ronaldo überhaupt ziehen lassen?

Die letzte Unbekannte in diesem Puzzle ist übrigens Real Madrid selbst. Wie in der portugiesischen Zeitung berichtet wurde, soll Ronaldo vor allem aus den folgenden Gründen Real verlassen wollen. Zum einen wegen der „Ungerechtigkeit“ die ihm in Spanien widerfährt, zum anderen weil er sich nicht ausreichend durch seinen derzeitigen Arbeitgeber verteidigt sieht. Auch die Berichte, wonach Real Madrid den Superstar trotz der Milliarden-Ablöseklausel für 200 Millionen Euro ziehen lassen würde, lässt darauf schließen, dass es um das Verhältnis zwischen dem 32-jährigen und seinem Arbeitgeber vielleicht wirklich nicht bestens bestellt ist. Hat Real Madrid vielleicht sogar schon einen Ersatz für CR7 in der Hinterhand? In den vergangenen Monaten wurde immer wieder Antoine Griezmann vom Stadtrivalen Atletico Madrid gehandelt – doch dieser hat seinen Vertrag bei den Colchoneros gerade erst verlängert. Andere Namen, die derzeit gehandelt werden sind Paulo Dybala, Robert Lewandowski und Mbappé. Selbst die Personalie Neymar wird derzeit rund um die Königlichen gehandelt. Sollte also das Erdbeben tatsächlich eintreffen und Cristiano Ronaldo Real Madrid verlassen, dann wird es durchaus spannend, wer der neue Torjäger bei den Merengues werden soll.

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