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Wutrede von Völler wegen Sky-Interview – „Große Sauerei“

Rudi Völler

Foto: imago/Pius Koller

Bei Bayer Leverkusen könnte nach dem furiosen 6:2-Erfolg bei Werder Bremen am Sonntagabend eigentlich beste Stimmung herrschen. Schließlich hat die zuletzt kriselnde Werkself nach zuvor drei Ligaspielen ohne Sieg und zumeist enttäuschenden Auftritten mal wieder positive Schlagzeilen geschrieben und das ausgerechnet bei den heimstarken Bremern. Die Grün-Weißen zählten bislang zu den großen Überraschungen der Saison und waren zuvor in 16 Heimspiele in Folge ungeschlagen geblieben. Doch Rudi Völler redete sich nach dem Triumph und wichtigen Befreiungsschlag förmlich in Rage. Denn dem Bayer-Sportdirektor stieß ein Interview von Heiko Herrlich sauer auf.

Völler poltert wegen Herrlich-Interview

„Dass man kritische Fragen stellen muss – ich will ja jetzt nicht an die Menschenwürde rangehen, das mache ich nicht -, das gehört zum Geschäft dazu“, sagte Völler und fand anschließend klare Worte: „Aber ich finde es unsäglich, wie ein Mann, der gerade mit einer überragenden taktischen Leistung 6:2 gewonnen hat, so vorgeführt wird wie Heiko Herrlich eben. Das ist für mich unglaublich.“

Völler von Wasserziehr „schwer enttäuscht“

Völlers Zorn richtet sich an den Pay-TV-Sender Sky und dessen Moderator Patrick Wasserziehr, der Herrlich im Live-Interview hartnäckig und wiederholt Fragen zu seiner Zukunft stellte. Der 58-Jährige polterte im Kabinentrakt des Weser-Stadions vor den wartenden Journalisten leicht übertrieben, das „25 Mal“ nachgefragt worden sei. „Habt ihr keine anderen Fragen?“ Völler hatte dann auch noch für Wasserziehr eine Botschaft übrig: „Ich kenne Patrick Wasserziehr schon seit Jahren und mag ihn auch. Aber: Ich kann es nicht mehr hören. Woche für Wochen kommen die gleichen Fragen. Ich kann es nicht verstehen und bin schwer enttäuscht von ihm.“

Doch zu einer ganz große Medienschelte, die es erst vor neun Tagen beim FC Bayern zu vernehmen gab, wollte sich der Weltmeister von 1990 dann aber nicht hinreißen lassen. Dennoch zeigte er sich von den anhaltenden Diskussionen über Herrlich nach dem enttäuschenden Saisonstart – das ambitionierte Leverkusen ist nach neun Spieltagen nur Zwölfter – sehr genervt. „Dass nach acht Spieltagen, die nicht gut gelaufen sind, Gegenwind kommt, ist normal und gehört zum Geschäft. Aber dass dann Dinge erfunden werden, ist eine große Sauerei.

Völler beteuert: Herrlich wird „definitiv nicht“ entlassen

Zudem nutzte der Sportdirektor die Gelegenheit, um sich wie schon beim jüngsten 2:2 gegen Hannover 96 hinter Herrlich zu stellen. Eine Entlassung des Trainers, den Bayer 04 2017 von Jahn Regensburg holte, werde es „definitiv nicht“ geben, beteuerte Völler.

Heiko Herrlich selbst hatte hingegen auf die bohrenden Fragen im Gespräch mit Sky erstaunlich gelassen reagiert und betonte, sich daran gewöhnt zu haben, in der Kritik zu stehen.

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