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Zenit St. Petersburg

Der russische Fußballverein Zenit St. Petersburg hat eine lange Tradition, er wurde im Jahr 1925 gegründet, damals trug der Verein noch den Namen Stalinez, er war nach Josef Stalin benannt. Er spielt sehr erfolgreich in der höchsten Spielklasse des russischen Fußballs, in der Premier Liga. Bereits mehrmals in seiner Geschichte wurde der Verein russischer Meister, er gewann auch einmal den UEFA-Pokal. Zenit St. Petersburg hat auch eine zweite Mannschaft als Profi-Mannschaft, doch ist diese Mannschaft längst nicht so erfolgreich. Der Verein spielt gegenwärtig im Petrowski-Stadion, das neue Stadion befindet sich noch im Bau und soll zum Konföderationen-Pokal, der im Sommer 2017 stattfindet, fertiggestellt werden.

Kurzer Ausflug in die Geschichte

Zenit St. Petersburg wurde im Mai 1925 im damaligen Leningrad im Stalin-Metallwerk gegründet und trug damals die Bezeichnung Stalinez, nach Josef Stalin. Die Mannschaft nahm in den ersten Jahren nach der Gründung nur an den Bezirksligen teil. Erst später verstärkte sich die Mannschaft des Metallwerks, sodass sie auch an der Stadtmeisterschaft teilnehmen konnte. In den ersten drei Spielzeiten spielte der Verein in der 2. Liga, die als Gruppe B bezeichnet wurde. Sein erstes Spiel in der Gruppe A, der 1. Liga, trug der Verein 1938 aus; ein Jahr später nahm er am UdSSR-Pokalfinale teil und spielte gegen Spartak Moskau. Der Verein galt als unbesiegbar, doch verlor er 1.3. Im Jahr 1940 benannte sich der Verein in Zenit Leningrad um. Während des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1944, gewann der Verein erstmalig den UdSSR-Pokal und spielte im Finale mit einem 2:1 gegen den heutigen ZSKA Moskau. Es war der erste Pokalgewinner, der nicht in Moskau ansässig war. Für die Stadt hatte der Sieg eine große Bedeutung, da das damalige Leningrad erst kurze Zeit vorher durch die Rote Armee von der Blockade der Wehrmacht befreit wurde. Gegen Ende der 1970er Jahre erzielte der Verein wieder größere Erfolge, er konnte sich im Jahr 1980 mit dem 3. Platz in der UdSSR-Oberliga erstmals für den UEFA-Pokal qualifizieren. Der Verein trat in der Saison 1981/82 gegen Dynamo Dresden an und verlor 1:2. Im Jahr 1984 holte der Verein seinen einzigen Titel als sowjetischer Meister.

Die größten Erfolge von Zenit St. Petersburg

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war Zenit St. Petersburg ein Gründungsmitglied der Obersten Liga, die damals neu geschaffen wurde. Die Saison 1992 verlief erfolglos, Zenit St. Petersburg landete auf dem 16. Tabellenplatz und stieg in die zweite Spielklasse ab. Erst nach drei Spielzeiten konnte sich Zenit St. Petersburg wieder in der höchsten Spielklasse etablieren; der Verein spielte von 1996 bis 2000 im Mittelfeld der Tabelle. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, als sich der Verein wieder in der ersten Liga etablieren konnte, hat er einige Erfolge verzeichnen können:

  • russischer Meister in den Jahren 2007, 2010, 2012 und 2015
  • Gewinn des UEFA-Pokals im Jahr 2008 als erster internationaler Titel
  • Pokalsiege in den Jahren 1999, 2010 und 2016
  • Ligapokal 2003
  • russischer Supercup 2008, 2011, 2015 und 2016

Zenit St. Petersburg spielte mehrmals in der UEFA Europa League, der kleinen Schwester der Champions League.

Die zweite Mannschaft von Zenit St. Petersburg

Dieser Artikel über Zenit St. Petersburg wäre unvollständig, würden hier nicht einige Worte zur zweiten Mannschaft verloren. Die zweite Mannschaft ist eine Profimannschaft, sie spielt seit 2015 in der 1. Division, der zweithöchsten Spielklasse im russischen Fußball. Zuvor spielte die Mannschaft in der dritthöchsten Spielklasse, der 2. Division. Nachdem die zweite Mannschaft in der Saison 2014/15 in der 2. Division den zweiten Tabellenplatz belegte, wurde sie in die 1. Division aufgenommen. Positiv wirkte sich der Rückzug von Torpedo Moskau aus, der Verein stieg aus der Premier Liga ab und entschied sich freiwillig für den Rückzug aus der 1. Division.

Zenit St. Petersburg – ein Verein mit prominenten Fans

Zenit St. Petersburg ist ein Verein mit prominenten Fans:

  • Wladimir Putin als russischer Präsident
  • Walentina Matwijenko als frühere Gouverneurin von St. Petersburg, gegenwärtig Vorsitzende des russischen Föderationsrats
  • Dmitri Medwedew, russischer Ministerpräsident

Der Verein hat darüber hinaus einige Mitglieder der Band Leningrad als Fans, die Band widmete dem Verein einige Lieder. Bereits Dmitri Schostakowitsch, ein russischer Komponist, war Fan des Vereins, das war zur Zeit der Sowjetunion.

Die Spielstätte von Zenit St. Petersburg

In den Jahren 1950 bis 1992 spielte Zenit St. Petersburg im Kirow-Stadion, das mittlerweile abgerissen wurde und über 72.000 Plätze verfügte. Im Jahr 1993 ging Zenit St. Petersburg in das Petrowski-Stadion, dort spielt der Verein noch heute, das Stadion wurde 1925 erbaut und bietet Platz für 21.570 Zuschauer. Demnächst will Zenit St Petersburg mit dem Krestowski-Stadion eine neue Spielstätte beziehen, das Stadion entsteht auf der Insel Krestowski, wo sich bereits das abgerissene Kirow-Stadion befand. Der Neubau des Krestowski-Stadions wurde bereits 2004 genehmigt, mit dem Bau wurde jedoch erst 2007 begonnen. Das neue Stadion soll bereits am 20. April 2017 eröffnet werden, im Eröffnungsspiel sollen Zenit St. Petersburg und Ural Oblast Swerdlowsk gegeneinander antreten. Das Stadion soll den Namen Gazprom-Arena tragen, es wird über Naturrasen verfügen, die Spielfläche wird eine Größe von 105 x 68 Meter haben. Das neue Stadion soll Platz für 69.500 Zuschauer bieten. Im Rahmen des Konföderationen-Pokals finden in diesem Stadion

  • mehrere Gruppenspiele
  • Finale

statt. Auch während der Fußball-Europameisterschaft 2018 sollen im Krestowski-Stadion mehrere Spiele ausgetragen werden.

Fazit zum Verein Zenit St. Petersburg

Der Verein Zenit St. Petersburg wurde bereits im Jahr 1925 gegründet; nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erzielte der Verein mehrere Erfolge. Er wurde viermal russischer Meister und konnte Pokalsiege verzeichnen, auch international mischt der Verein mit, er spielt in der Europa League. Noch im Jahr 2017 soll der Verein sein neu erbautes Stadion, das Krestowski-Stadion, beziehen.
Foto:vserg48 / Shutterstock.com/Foto:(C)Fussball.com

Zenit St. Petersburg
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