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Zlatko Dalic, der unbekannte Trainer Kroatiens

Kroatien hat sensationell das Finale bei der Weltmeisterschaft in Russland erreicht. Luka Modric, Ivan Rakitic – wer kennt sie nicht, die großen Stars der Kroaten, die allesamt im Ausland ihr Geld verdienen. An der Seitenlinie stand Cheftrainer Zlatko Dalic. Moment…Zlato Wer? Keine Angst, Du hast bist nicht der Einzige, der bisher nichts oder nur sehr wenig mit diesem Namen anfangen konnte. Denn im Gegensatz zu Gareth Southgate, Didier Deschamps, Roberto Martinez oder all die anderen großen Namen im internationalen Trainergeschäft, ist Dalic international gesehen ein unbeschriebenes Blatt. Und doch hat er etwas geschafft, was seinem Vorgänger verwehrt geblieben ist: Er hat aus einer Truppe, gespickt mit Fußballkünstlern, eine Mannschaft gemacht. Wir haben uns ein wenig mit dem Erfolgstrainer auseinandergesetzt.

Seine bisherige Karriere

Dalic wurde am 26. Oktober 1966 in Lvno, damals noch Jugoslawien, geboren. In seiner aktiven Zeit als Spieler war er unter anderem für Hajduk Split, FK Velež Mostar und NK Varaždin unterwegs, ohne jedoch irgendwo voll einzuschlagen. In der Nationalmannschaft war er nie und internationale Erfahrungen hat er ebenfalls keine. Er spielte neunmal im Europapokal, bis er schließlich im Jahr 2000 seine Fußballschuhe an den Nagel hing. Danach wurde er Trainer: Bei HNK Rijeka, Dinamo Tirana, und Slaven Belupo. Im Jahr 2010 ging er nach Saudi-Arabien und trainierte Faisaly, die U23 von Al-Hilal und in den Vereinigten Arabischen Emiraten Al-Ain FC. Mit dem letztgenannten Klub, den er von 2014 bis 2017 trainierte, konnte er die Meisterschaft, den Pokal und den Superpokal holen, 2016 stand er mit dem Team im Finale der AFC Champions League, verlor jedoch gegen Jeonkub Hyundai Motors aus Südkorea. Insgesamt also eine Karriere, die hierzulande nicht unbedingt aufhorchen ließ.

Er schaffte die Wende in der Qualifikation

Allerdings auch nicht in seiner Heimat. Groß war die Überraschung, als der kroatische Verband 48 Stunden vor dem entscheidenden Qualifikations-Gruppenspiel gegen die Ukraine, in dem es nur noch um das Erreichen der Play-Offs ging, zum Nationaltrainer berief. „Scheitern ist keine Option“, sagte Dalic bei seiner Präsentation.

„Ich will keinen Vertrag, der mir das Recht gibt, die Hände in die Tasche zu stecken. Wenn wir nicht nach Russland fahren, bin ich sofort wieder weg.“

Aber Kroatien fuhr nach Russland, gewann in der Ukraine mit 2:0 und schaffte es in den Play Offs gegen Griechenland mit einem 1:1 und einem 4:1. „Er hat neue Ideen entwickelt, das haben wir gebraucht“, sagt Mittelfeldmann Ivan Perisic später.

Es hat geklickt

So zeichnet sich Dalic dafür verantwortlich, dass Luca Modric eine variablere Rolle spielt: Auf der 10, die Modric nur noch aus seinen Zeiten als Jugendspieler kennt. Der Star dankt es ihm mit einem wundervollen Turnier. Der größte Erfolg aber war bisher der Sieg über Argentinien – Dalic schaffte es, Superstar Lionel Messi komplett aus dem Spiel zu nehmen, dank seiner detaillierten, taktischen Vorbereitung. „Die Mannschaft brauchte nur einen kleinen Schubser in die richtige Richtung“, erklärte Dalic vor Turnierbeginn: „Der Schlüssel ist, dass es zwischen mir und den Spielern geklickt hat.“ Es hat geklickt – und jetzt darf Dalic seine Jungs ins WM-Finale gegen Frankreich führen.

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